Von Viedma zu den Pinguinen

Oscar, der Organisator des großen Motorradtreffens bereitete uns wenigsten noch ein echt argentinisches Asado mit "Patagonien Lamb" zu. So wie es früher bei uns den Partykeller gab, gibt es hier eigene Asado-Räume. 

Am nächsten Tag ging es 200 km über die patagonische Ebene mit viel Wind nach Las Grutas. Dort legten wir spontan einen Strandtag ein, beobachteten die Papageien und Delfine und ließen uns die Sonne auf den Bauch scheinen. So ein echt fauler Tag - nur leider hatte die Fischbude zu, als wir Hunger hatten. So ganz haben wir uns an den argentinischen Rhytmus gewöhnt. Hier machen die Restaurants meist erst um 21h wieder auf. Bis dahin ist Frank meist schon verhungert - und ich auch.

Zur Peninsular Valdes waren es weitere 400 km. Einzige Abwechslung waren ein paar Guanacos und der starke Wind. 

Auf der Peninsular kommt man den Tieren sehr nahe. Wir sahen Seelöwen, Seeelephanten und am süßesten fanden wir die Pinguine. Die hätten wir  Stunden beobachten können. Am nächsten Tag war das Glück auf unserer Seite. Wir konnten vom Strand aus Wale beobachten. Das entschädigte uns für die lange Fahrt.